Kanu kentert auf dem Schweriner See


Schwerin (ots) – In den Nachmittagsstunden des 20.03.2014 (Donnerstag) erhielt die Wasserschutzpolizei Schwerin von der Integrierten Leitstelle Westmecklenburg die Information, dass auf dem Schweriner See ein Boot gekentert sei.

Zu dem Zeitpunkt war unklar, ob sich die Personen noch im Wasser befanden oder bereits an Land retten konnten. Auf Grund der niedrigen Wassertemperaturen bestand akute Gefahr für die Personen.

Erschwerend kam hinzu, dass eine direkte Anfahrt zum Einsatzort für das Notarzt-Einsatzfahrzeug und die beiden Rettungswagen nicht möglich war. Aus diesem Grunde kam die Wasserschutzpolizei mit einem Schlauchboot zum Einsatz.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die beiden Kanusportler mit ihrem Boot den Schweriner See befuhren. Aus bisher ungeklärter Ursache kenterte das Kanu. Beide Personen konnten sich aber schwimmend an das zirka zwei Kilometer entfernte Görslower Ufer – unweit des Campingplatzes Raben-Steinfeld – retten. Sie nutzten hierbei die Luftsäcke des Kanus als Schwimmhilfe.

Die Rettungskräfte versorgten die beiden Männer und brachten sie anschließend mit Unterkühlungen ins Krankenhaus. Über den Gesundheitszustand der geretteten Personen liegen keine Informationen vor.

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