Kajakfahrer kentert in der Hohwachter Bucht


Hohwacht (ots) – Wie die Polizei erst am Mittwoch mitteilte, ereignete sich am vergangenen Sonntag (02.03.2014) in der Hohwachter Bucht ein gefährlicher Wassersportunfall.

In den Morgenstunden war eine Gruppe von vier Anglern mit ihren Kajaks im Bereich des Eitz zum Angeln in See gestochen. Die Angler teilten sich zu zweit auf und gingen ihrem Hobby nach.

Gegen 10:30 Uhr bemerkten zwei der Angler, dass sie sich zu weit auf die See gewagt hatten. Sie versuchten daher, wieder in Landnähe zu paddeln. Dabei nahm das Kajak eines 28-Jähren derart viel Wasser über, dass es schließlich kenterte.

Der nun im etwa fünf Grad Celsius kalten Wasser treibende Angler wurde durch die von ihm getragene Automatik-Rettungsweste über Wasser gehalten. Sein Angel-Kamerad konnte ihn nicht an Bord nehmen, immerhin aber Halt geben und einen Notruf absetzen.

Neben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wurde unter anderem auch der Rettungshubschrauber „Christoph 12“ alarmiert. Die Besatzung des Seenotrettungsboots „Helmut Manthey“ (Station Lippe/Weißenhaus) konnte die mittlerweile unterkühlte Person aus dem Wasser retten und in den Hafen von Lippe bringen. Hier wurde er an den Rettungsdienst übergeben.

Nach Einschätzung des ermittelnden Polizeibeamten aus Heiligenhafen hat das Tragen der Rettungsweste dem 28-Jährigen das Leben gerettet.

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