K-Schutz-Fahrzeuge: Ausstattung wird erneuert


Bonn (BBK) – Noch in diesem Jahr liefert das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) im Auftrage des Bundesinnenministeriums 50 Krankentransportwagen (KTW) an die Länder aus. Im Jahr 2009 folgen 140 Fahrzeuge, weitere 40 im Jahr 2010.

Das neue Ausstattungskonzept des Bundes konzentriert sich auf Spezialfähigkeiten für besondere Gefahrenlagen wie zum Beispiel die Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten. Hierzu beschafft das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter anderem Kommandofahrzeuge, Gerätewagen Behandlung oder Krankentransportwagen. In Friedenszeiten nutzen die Länder die vom Bund ergänzend zur Verfügung gestellten Einsatzfahrzeuge für den Katastrophenschutz.

„Bund und Länder haben gemeinsam die Konzeption der neuen Ausstattung des Bundes zur Ergänzung des Katastrophenschutzes der Länder abgestimmt. Ich freue mich, bereits ein Jahr nach der Einigung auf das Konzept die ersten Fahrzeuge zur Ergänzung im Sanitätswesen weitergeben zu können. Zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger haben Bund und Länder langfristig Vorsorge für das Rettungswesen getroffen“, erklärt Christoph Unger, Präsident des BBK.

Die Ausstattung und die Helfer des KTW Typ B stellen eine Ergänzung der Rettungsmittel des Rettungs- und Sanitätsdienstes dar, welche das Transportaufkommen bei einer Katastrophe mit einem Massenanfall nicht bewältigen können. Das Fahrzeug  wird zum Transport von bis zu zwei liegenden Patienten oder einem liegenden und einem sitzenden Patienten zu stationären medizinischen Behandlungseinrichtungen eingesetzt. Die Sanitätsausstattung ermöglicht eine medizinische Grundversorgung.

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