Integrierte Leitstelle Koblenz bewährt sich


Koblenz (pm) – Vor rund einem Jahr hat die Integrierte Leitstelle Koblenz offiziell für die Stadt Koblenz sowie die Landkreise Ahrweiler, Cochem-Zell und Mayen-Koblenz ihren Betrieb aufgenommen. Die zentrale Alarmierung und Führungsunterstützung sowie das neue Miteinander von Rettung und Brandschutz hat sich seither bewährt.

Die rheinland-pfälzische Innenstaatssekretärin Heike Raab sagte anlässlich ihres Besuchs zum ersten Jahrestag, die integrierte Leitstelle ist der Meldekopf für alle nichtpolizeilichen Notrufe. Neben der Alarmierung ist sie auch für die Führungsunterstützung zuständig. Damit seien nunmehr sechs der geplanten acht Integrierten Leitstellen in Rheinland-Pfalz in Betrieb. Von ihnen werden wesentliche Aufgaben der zivilen, nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr wahrgenommen. Weitere gibt es in Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Landau, Montabaur und Trier.

„Die taktischen und organisatorischen Vorteile sowie die Wirtschaftlichkeit von Integrierten Leitstellen veranlassten viele Bundesländer und die meisten Großstädte bereits vor vielen Jahren dazu, Integrierte Leitstellen aus vorher getrennt arbeitenden Feuerwehr- und Rettungsleitstellen aufzubauen und zu betreiben“, so Raab. Eine Leistungssteigerung im Vergleich zu Rettungs- und Feuerwehrleitstellen ergebe sich insbesondere durch die zentrale Alarmierungs- und Führungsunterstützung, die zentrale Notrufabfrage, die gebündelte und einheitliche Alarmierung sowie die einheitliche Zuständigkeit.

„Seit einen Jahr verbindet die Leitstelle die beiden Bereiche Brandschutz und Rettungsdienst miteinander und ersetzt das alte Nebeneinander durch ein Neues Miteinander. Der vor Jahren eingeschlagene Weg des Miteinanders von Brandschutz und Rettungsdienst in einer gemeinsamen Leitstelle ist der richtige und hat sich bewährt“, so die Staatssekretärin.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?