Insolvenzverwalter sehen Sanierung der Tochtergesellschaften des DRK Hersfeld optimistisch


Hersfeld (pm) – Beim Pressegespräch am Dienstag beim DRK Hersfeld haben sich die vorläufigen Insolvenzverwalter erstmals zur Lage der drei Tochtergesellschaften und zum weiteren Procedere geäußert.

Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle, Insolvenzverwalter für die DRK Rettungsdienst Hersfeld gGmbH, stellte zunächst klar, dass zunächst einmal die reibungslose Weiterführung der Geschäfte der drei Tochtergesellschaften sicher gestellt wurde. Gleiches gilt für die Gehaltszahlungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Hierzu wurden bei der Bundesagentur für Arbeit in Hersfeld entsprechende Anträge gestellt, deren positiver Bescheidung zu erwarten ist.

Für Details zum genauen Ablauf der vorläufigen Insolvenzverfahren ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings noch zu früh, so Westhelle. Auf welchem Weg die Sanierung erfolgen soll, muss jetzt mit Gläubigern und dem DRK Kreisverband Bad Hersfeld diskutiert werden. Im Bereich Rettungsdienst muss darüber hinaus entschieden werden, ob eine seit längerer Zeit angedachte Fusion mit dem Rettungsdienst Rotenburg verwirklicht werden kann.

Sowohl Westhelle als auch der Vorsitzende des Kreisverbandes Hersfeld, Gunter Müller, wiesen noch einmal darauf hin, dass  die Versorgung der Bewohner des Seniorenzentrums Friedewald sowie die Arbeit des Rettungsdienstes reibungslos und ohne Einschränkung laufen. „Vor diesem Hintergrund sehe ich eine Sanierung der Unternehmen und den Erhalt fast aller Arbeitsplätze als in hohem Maße wahrscheinlich an“, so Westhelle.

Der Insolvenzantrag für die Tochtergesellschaften des DRK Hersfeld war notwendig geworden, nachdem sich bei internen Prüfungen Befürchtungen über eine schwerwiegende finanzielle Schieflage derselben bestätigt hatten. Ziel ist es, durch das frühzeitige Insolvenzverfahren Rettungsdienst und Seniorenwohnheim finanziell zu sanieren und zukunftsfähig zu machen.

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