Innenminister fördert Spezielle Rettung in Gießen


Gießen (pm) – Erfreuliche Nachrichten für die Speziellen Retter der Feuerwehr Gießen. Nun ist auch die Kenntnis über das besondere interkommunale Kooperationsprojekts in die Landeshauptstadt Wiesbaden gedrungen – konkret bis auf den Schreibtisch von Innenminister Boris Rhein.

Dieser lies es sich nicht nehmen, durch eine finanzielle Zuwendung ein Signal zu senden, das in den Köpfen in Gießen klar und deutlich angekommen ist: Gute Sache, weitermachen! Hergestellt hatte den Kontakt der Gießener Landtagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher der FDP im Landtag, Rechtsanwalt Wolfgang Greilich.

Die Schnelleinsatzgruppe Spezielle Rettung ist ein Fachdienst der Feuerwehr Gießen, in der Experten für Seilzugangstechnik ihren ehrenamtlichen und unentgeltlichen Dienst tun. Im Normalberuf Ingenieure, Lehrer, Rettungsassistenten oder Ärzte bringen die derzeit 3 Frauen und 9 Männer verschiedene Qualifikationen zusammen. Alle sind ausgebildet und kontinuierlich trainiert für die Spezielle Rettung in Höhen, Tiefe und Enge. Der Fachdienst ist der einzige seiner Art in ganz Mittelhessen und gilt zudem aufgrund seiner einzigartigen unmittelbaren Verknüpfung von technischer und medizinischer Rettung als außergewöhnlich, aber höchst zweckdienlich.

Die Mittel des Innenministers fließen dem Förderverein der Speziellen Rettung Mittelhessen zu, der seinerseits damit satzungsgemäße Aufgaben realisieren wird. Fördervereinsvorsitzender Dr. Rainer Röhrig verrät auch, wofür die Mittel konkret eingesetzt werden „Die Ausbildung weiter Spezieller Retter im Herbst diesen Jahres ist der nächste Meilenstein“. Geld, so Dr. Röhrig weiter, sei aber nur das eine. Viel wichtiger für die Gruppe sei die Anerkennung des Innenministers und die Signalwirkung dieser Würdigung des Projektes.

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