Ingolstadt: Schwerer Bus-Unfall auf der A 9


Ingolstadt (BF) – Im Morgengrauen des Samstags (08.06.2013) kam es auf der A9, Höhe Rothenturm, zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Reisebus.

Der aus Polen kommende Bus mit 43 Jugendlichen sowie Fahrer und Beifahrer war nach einem Überholmanöver in den Grünstreifen geraten. In der Folge gelangte das Fahrzeug auf eine Schallschutzböschung und kippte dadurch auf die Fahrerseite. Drei Personen wurden schwer, 32 leicht verletzt. Ein Mensch kam bei dem Unfall ums Leben.

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine eingeklemmte Person mittels Lufthebekissen befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Darüber hinaus wurde Personen, die sich nicht aus eigener Kraft aus dem Bus begeben konnten, beim Verlassen des Fahrzeugs geholfen.

Eine Reihe von Fahrgästen hatte sich bereits selbst in Sicherheit gebracht. Die Betroffenen wurden zunächst in Rettungszelten versammelt, wo eine Sichtung stattfand. Dabei wurde nach Angaben der Berufsfeuerwehr Ingolstadt nach dem mSTaRT-Algorithmus vorgegangen.

Um den Bus anzuheben, wurde der Kran der Feuerwehr eingesetzt. So konnte sichergestellt werden, dass sich keine Personen unter dem Bus befanden.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes beteiligte sich die Feuerwehr an der Versorgung und am Transport der Betroffenen. So wurde unter anderem Erste Hilfe und Beistand geleistet sowie alle Personen, die nicht einer klinischen Behandlung bedurften, ins Feuerwehrhaus nach Manching gebracht.

Seitens des Rettungsdienstes waren 105 Kräfte verschiedener Organisationen – darunter sieben Notärzte – sowie drei Rettungshubschrauber vor Ort.

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