Hündin „beschützte“ verletzten Autofahrer


Hannover (BF) – Nachdem in der Nacht zu Sonntag (27.01.2013) ein Pkw auf der Autobahn A2 bei Hannover von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gerutscht war, „beschützte“ eine aggressive Hündin im Fahrzeug den verletzten Fahrer vor Rettungsversuchen.

Um 00:25 Uhr erhielt die Feuerwehr Meldungen, wonach es zwischen dem Autobahnkreuz Buchholz und der Anschlussstelle Lahe in Fahrtrichtung Dortmund zu einem Verkehrsunfall gekommen sei. Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und lag im Graben. Der Fahrer und ein aggressiver Hund seien in einem Fahrzeug eingeschlossen, die Türen ließen sich nicht öffnen, teilten Anrufer mit.

Die Regionsleitstelle entsandte daraufhin einen Rettungswagen, ein Notarzt-Einsatzfahrzeug, einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Buchholz und den Gerätewagen Tierrettung.

Der 43-jährige Autofahrer wies die ersten eintreffenden Einsatzkräfte darauf hin, dass der mit ihm im Auto befindliche Hund (chinesische Hunderasse Shar-Pei) aggressiv auf Rettungsversuche reagieren könnte. Tierretter der Feuerwehr holten somit erst die Hündin durch ein Seitenfenster aus dem Fahrzeug und sperrten diese in eine Transportbox. Anschließend entfernten die Einsatzkräfte einen großen Busch direkt neben dem Unfallfahrzeug mit Hilfe einer Motorkettensäge und befreiten den Fahrer.

Der Rettungsdienst transportierte den leicht verletzten Mann in ein Krankenhaus. Die unverletzte Hündin kam in ein Tierheim.

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