Hubschrauberunglück in Berlin


Berlin (pol) – Bei einem Unfall mit zwei Hubschraubern der Bundespolizei hat in Berlin am Donnerstag (21.03.2013) ein Polizeibeamter sein Leben verloren.

Bei einer längerfristig geplanten Übung waren nach vorliegenden Informationen 400 Beamte der Bundespolizei im Einsatz. Trainiert werden sollte der Einsatz der Bundespolizei bei massiven Ausschreitungen gewalttätiger Fußball-Anhänger.

Trotz schlechter äußerer Bedingungen sollte die Übung im Umfeld des Berliner Olympiastadions durchgeführt werden. Beim Landeanflug mehrerer Hubschrauber kam es dann am Vormittag zum Unglück. Offenbar berührten sich zwei Maschinen. Ein Besatzungsmitglied kam bei dem Unfall ums Leben. Mehrere Beamte wurden teils schwer verletzt.

Die Berliner Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Nach rettungsdienstlicher Erstbehandlung brachte sie fünf Patienten zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser der Bundeshauptstadt. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr seien bereits zwei schwerverletzte Personen durch die Bundespolizei transportiert worden, teilte die BF mit. Zahlreiche Betroffene mussten durch Notfallseelsorger betreut werden.

Die Berliner Feuerwehr war unter anderem mit zehn RTW, vier NEF sowie LNA und OrgL-RD im Einsatz.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?