Hochwasseralarm in Bayern


(Foto: THW)Passau (THW/pol) – Die südlichen Zuflüsse der Donau sind teilweise über die Ufer getreten. In Südbayern sind bereits über 150 THW-Kräfte im Einsatz und unterstützen die örtlichen Katastrophenschutzkräfte.

Der Dauerregen und Unwetter haben in den vergangenen Tagen für die Verschärfung der Situation gesorgt. Dabei ist Bayern aktuell nur einer der Hochwassereinsatzschwerpunkte. Kräfte des THW sind immer noch an der Oder in Brandenburg im Einsatz, sichern die Deiche und bekämpfen die Wassermassen. Der THW-Einsatz in Polen fast abgeschlossen. Die Kräfte des letzten HCP-Moduls unterstützen mit ihren Hochleistungspumpen die Polnische Feuerwehr an der Warthe bei Skwierzyna. Bundesweit ist das THW in Alarmbereitschaft, um im Katastrophenfall sofort Kräfte und Material zur Verfügung zu stellen.

Nach den starken Regenfällen der letzten Tage kristallisierte sich in Bayern die „Drei-Flüsse-Stadt“ Passau als Schwerpunkt der angespannten Hochwassersituation in Niederbayern heraus. Obwohl der Regen inzwischen deutlich nachgelassen hat, stiegen dort die Pegelstände. Die Scheitelwellen an Donau und Inn sind in der Nacht auf Freitag erreicht worden.

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