Hitze sorgte für Arbeit beim Marathonlauf


Würzburg (pm) – Die Teilnehmer des 9. Würzburger iWelt-Marathon hatten mit den sommerlichen Temperaturen zu kämpfen. Die Johanniter hatten alle Hände voll zu tun.

Die Hitze spielte den Sportlern mit. Für einige wenige Teilnehmer endete der Lauf leider gar im Krankenhaus, berichten die Veranstalter des Würzburher Marathons. Viele Sportler machten aufgrund der Hitze auch von der in Würzburg gebotenen Möglichkeit Gebrauch, kurzfristig vom Marathon auf die halbe Distanz umzusatteln. Vor allem deshalb ist die Zahl der Marathon-Finisher mit 902 im Vergleich zum Vorjahr (1148) auch zurückgegangen. Dagegen kamen 2064 (Vorjahr: 1928) Sportler ins Halbmarathon-Ziel.

Für die Würzburger Johanniter gab es allerdings jede Menge Arbeit: „Wir waren mit über 140 ehrenamtlichen Mitarbeitern und insgesamt 25 Einsatzfahrzeugen an der Marathonstrecke unterwegs“, so Einsatzleiter Uwe Kinstle. „Insgesamt wurden von uns in den 9 Stunden der Veranstaltung 92 Läufer in verschiedenen Notfallsituationen versorgt und 18 mit Rettungswagen transportiert, sieben davon in die Klinik. Zwei der versorgten Marathonläufer befindet sich leider im kritischen Zustand. Uns hat das heiße und schöne Wetter sehr viel Arbeit bereitet. Wir hatten stellenweise in den Einsatzzelten wirkliche Ausnahmesituationen zu bewältigen“, so Kinstle weiter.

Das Rettungskonzept für die neue Marathonstrecke hat sehr gut funktioniert. „Auch wurde unser Beratungsangebot vor dem Marathon sehr gut angenommen“ so Kinstle. Das ist auch der guten Zusammenarbeit aller Würzburger Rettungskräfte und den Marathonveranstaltern zu verdanken. Neben den Johannitern aus ganz Bayern haben noch das BRK und die Malteser sowie die DLRG Gerbrunn und die Rettungsleitstelle Würzburg unterstützt und mitgearbeitet.

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