Hitze sorgt für mehr Einsätze


Karlsruhe (DRK) – Die Rettungsleitstelle im DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. verzeichnete am 30. Juni sowie am 1. Juli 2008 insgesamt 682 Rettungseinsätze. Ein großer Teil davon ist auf die anhaltend hohen Temperaturen zurückzuführen.

Wie sehr Hitze und die hohe Ozonbelastung die Augen- und Atemwege reizen und ein Abnehmen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bewirken, wurde an diesen Tagen deutlich: So wurden neben 21 Herzinfaktpatienten, allein 93 Einsätze aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefahren.

Auch das Unfallrisiko steigt durch Konzentrationsausfälle: Weitere 37 Verkehrsunfälle sowie 41 Unfallpatienten durch Stürze und Ähnlichem wurden vom Rettungspersonal des DRK, ASB, Maltesern und Promedic versorgt. Im besonderen Maße ereigneten sich viele Arbeitsunfälle. Wer Arbeiten im Freien bei hohen Temperaturen ausführen muss, ist besonders gefährdet.

„Am Dienstag häuften sich die internistischen Einsätze in den Nachmittags– und Abendstunden. Es litten viele Patienten unter Exsikkose (Austrocknung durch Abnahme von Körperwasser)“, so Jürgen Schlindwein, Leiter der Rettungsleitstelle vom DRK.

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