Hilfsorganisationen begrüßen NRW-Koalitionsvertrag


Düsseldorf (rd.de) – Der Koalitionsvertrag von SPD und Grünen in Nordrhein-Westfalen veranlasst die Hilfsorganisationen zu einer gemeinsamen Presseerklärung. Sie sehen der Novelle des Rettungsdienstgesetzes zuversichtlich entgegen.

Die vier Hilfsorganisationen ASB, DRK, Johanniter und Malteser haben in einer ersten Reaktion die auf den Rettungsdienst und Katastrophenschutz bezogenen Regelungen im Koalitionsvertrag der neuen rot-grünen Landesregierung gewürdigt und sprechen von einem historischen Schritt: Die neue Landesregierung in NRW hat den Rettungsdienst und Katastrophenschutz einer gemeinsamen Betrachtung unterzogen und die Rolle der Ehrenamtlichen in den Hilfsorganisationen bei der Bewältigung von Großschadenslagen besonders herausgestellt.

Ein Studium des druckfrischen Koalitionsvertrags fördert tatsächlich eine Passage zu Tage, die den Rettungsdienst in seiner Verzahnung zum Katastrophenschutz betrachtet, Maßgabe künftiger Regelungen bleiben aber die europäischen Vorgaben.

Im künftigen Rettungsdienstgesetz will Nordrhein-Westfalen einen Weg finden, den Rettungsdienst mit Dauerarbeitsplätzen und tariflicher Bindung zu sichern, wobei öffentliche, private und karitative Träger das Rückrat bilden können. In dem Vertrag heißt es wörtlich: „Letztere (karitative Träger) sind wegen ihrer großen Mobilisierungsfähigkeit von ehrenamtlichen, gleichwohl ausgebildeten Helferinnen und Helfern insbesondere bei Großschadensereignissen unverzichtbar.“

One Response to “Hilfsorganisationen begrüßen NRW-Koalitionsvertrag”

  1. Thomas Knüppel via Facebook on Juni 15th, 2012 09:38

    Stehen da etwa schon wieder Wahlen an? Ist doch nicht neu.. aber schön, wenn das mal verstanden wurde?!

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