Hilfsflug mit 77 Kindern aus Angola angekommen


Dinslaken (ots) – Die Hilfsorganisation Friedensdorf International mit Sitz in Oberhausen/Dinslaken hat jetzt 77 schwer kranke und verletzte Kinder aus Angola ausgeflogen, weil es für sie in der Heimat keine Möglichkeiten zur medizinischen Versorgung gab. Sie leiden unter anderem an Knochentzündungen, Verbrennungen oder gravierenden angeborenen Fehlbildungen.

Am frühen Donnerstagmorgen, 08. Mai, erreichte der Hilfsflug des Friedensdorfes den Düsseldorfer Flughafen, wo zahlreiche Helfer und Rettungssanitäter die kleinen Patienten erwarteten. Nach der Landung wurden die Kinder in Krankenhäuser oder ins Oberhausener Friedensdorf gebracht.

Bei dieser Hilfsaktion kooperieren zahlreiche Kliniken im gesamten Bundesgebiet mit dem Friedensdorf, indem sie die notwenigen Operationen und die Pflege kostenlos übernehmen. Nach ihrem Krankenhausaufenthalt und anschließender Nachsorge in der Heimeinrichtung des Friedensdorfes werden alle Kinder wieder zu ihren Familien in die Heimat zurückkehren.

Friedensdorf International ist im Rahmen dieser medizinischen Einzelfallhilfe seit 1994 in Angola tätig und führte jetzt bereits den 42. Hilfseinsatz im Land durch, das immer noch unter den Folgen des jahrzehntelangen Bürgerkrieges zu leiden hat.

Seit der Gründung vor 41 Jahren kümmert sich Friedensdorf International um kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten. Viermal im Jahr fliegt die Organisation große Hilfseinsätze und betreut stets durchschnittlich 300 Kinder aus mehr als 12 Ländern gleichzeitig in Deutschland. Die oftmals lebensrettenden Charterflüge, die medizinische Versorgung, Verpflegung und Unterbringung von rund 1.000 Kindern pro Jahr werden ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert.

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