Hilfe für Helfer in Jülich


Jülich (Malteser) – Um belastende Einsatzerlebnisse zu verarbeiten, anstatt sie nur zu verdrängen, haben die Malteser in Jülich eine Stelle zur Psychosozialen Unterstützung eingerichtet.

Als PSU-Ansprechpartner steht den Maltesern in Jülich und Lin­nich ab sofort Albert Dreyling zur Verfügung. Dreyling ist befähigter ehren­amtlicher Hospizmitarbei­ter, aktiver und im Bereitschaftsdienst tätiger Notfallseelsor­ger und im EKNT (Einsatz­kräfte–Nachsorge-Team) im Kreis Düren tätig. Dreyling ist nicht in die Hie­rarchie der Malteser eingebunden und somit nicht weisungs­gebunden oder  be­richtspflichtig.  Absolute Verschwiegenheit ist oberstes Gebot der PSU-Tätigkeit. Bei besonders schwierigen Einsätzen wird Dreyling auch mit vor Ort sein.

Dreyling stellt seine ehrenamtliche Arbeit bei den Maltesern unter das Motto: Du darfst schwach sein. „Vermeintliche Schwäche ist oft wahre Stärke“, sagte Dreyling bei seinem Amtsantritt.

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