Herz-Atem-Stillstand schnell erkannt


Wietzendorf/Berlin (ots) – Dem schnellen Eingreifen von Ersthelfern haben es zwei Menschen in Wietzendorf nahe Lüneburg und Berlin zu verdanken, dass ihr Herz-Atem-Stillstand nicht unmittelbar zum Tod führte.

Ein 73-jähriger Fahrradfahrer, der am Mittwoch (20.08.2014) mit einer Gruppe einen Radweg neben der Kreisstraße 12 zwischen Wietzendorf und Marbostel befuhr, verlor plötzlich die Kontrolle über sein Rad. Der Mann fuhr noch ein Stück in Schlangenlinien weiter, ehe er nach rechts in einen Grünstreifen stürzte. Der Senior erbrach sich und blieb leblos auf einem Acker liegen.

Einer seiner Begleiter erkannte sofort die Situation, diagnostizierte einen Herz-Atem-Stillstand und begann mit der Reanimation des Gestürzten. Wenig später wurden seine Bemühungen durch eine eintreffende Polizeistreife unterstützt.

Der Rettungsdienst und ein Notarzt übernahmen die weitere Versorgung des 73-Jährigen. Er wurde nach Angaben der Polizei in eine Klinik gebracht.

In Berlin-Neukölln hat ein 53-Jähriger dem beherzten Eingreifen von Polizeibeamten vermutlich sein Leben zu verdanken. Ein Passant hatte den Mann am Mittwoch gegen 06.20 Uhr auf einem Gehweg bemerkt und die Polizei alarmiert. Als die Polizisten eintrafen, lag der Mann auf dem Boden und war nicht ansprechbar. Nachdem kein Herzschlag und keine Atmung festgestellt werden konnte, begannen die Beamten mit der Wiederbelebung und alarmierten den Rettungsdienst.

Die Polizisten führten die Herzdruckmassage sowie die Atemspende bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes weiter. Ein ebenfalls alarmierter Notarzt konnte dann wieder eine Herzaktivität bei dem 53-jährigen Mann feststellen. Der Patient kam zur Behandlung auf die Intensivstation eines Krankenhauses.

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