Herrenloses Kite-Surfboard löst Rettungseinsatz aus


Lubmin (ots) – Mehrere Zeugen stellten am Freitagabend (11.10.2013) in Lubmin ein vor der Seebrücke treibendes herrenloses Kite-Surfboard fest.

Die Befürchtung lag nahe, dass dem Surfer bei der rauen See mit böigen Winden etwas geschehen sein könnte. So kamen neben Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast und der Polizeistation Lubmin gegen 17:50 Uhr auch der an der Greifswalder Oie ankernde Seenotkreuzer „Eugen“ zum Einsatz. Zudem begann der alarmierte Rettungshubschrauber „Christoph 47“ aus Greifswald seine ersten Runden zu drehen.

Zu diesem Zeitpunkt saß der gesuchte Surfer schon mit zwei weiteren Sportlern einige 100 Meter von der Seebrücke entfernt am Strand. Sie hatten mit ihren Brettern zuvor auf dem Bodden mehrere Übungen durchgeführt. Der 27-jährige Surfer hatte jedoch im Wasser einen Fehler beim Ablegen der Haltegurte gemacht und so sein Board verloren.

Mit dem eintreffenden Hubschrauber war ihm klar, dass der Einsatz eventuell ihm gelten könnte. Er informierte sofort die Rettungsleitstelle. Der Seenotkreuzer fand zwischenzeitlich das Brett und nahm es zwischen Lubmin und Vierow auf.

Während der Surfer laut Polizei bereits signalisierte, der DGzRS unbedingt eine Spende zukommen lassen zu wollen, sei er erstaunt gewesen, wie schnell die Rettungskette in Gang gesetzt worden sei. Ihm wurde deutlichgemacht, dass er künftig bei ähnlichen Vorfällen lieber gleich die Rettungsleitstelle informieren sollte, um solche Einsätze von vornherein auszuschließen.

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