Havarieübung mit der Deutschen Marine


Cuxhaven (pm) – Unter der Leitung des Havariekommandos haben Feuerwehrkräfte aus Emden Wilhelmshaven, Cuxhaven, Brunsbüttel und Hamburg den Einsatz bei einer schweren Havarie auf dem Einsatzgruppenversorger „Berlin“ der Deutschen Marine trainiert.

Als Übungsszenario wurde eine Kollision angenommen, bei der mehr als vierzig Personen verletzt wurden und ein Gefahrgutcontainer auf dem Vorschiff leck schlug. Die Verletztenversorgungsteams (VVT) hatten die Aufgabe, die Verletzten sachgerecht zu versorgen und auf den Weitertransport per Hubschrauber der Bundespolizei See oder per Mehrzweckschiff „Mellum“ in Krankenhäuser vorzubereiten. Die Brandbekämpfungseinheiten (BBE) sicherten den lecken Gefahrgutcontainer. „Diese Kombination aus Verletztenversorgungsübung und Chemikalienbekämpfung stellte eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte dar. Die Einheiten haben heute erneut bewiesen, dass sie in der Lage sind, solche Situationen zu meistern.“, beurteilt der Einsatzleiter vor Ort (OSC) des Havariekommandos, Michael Akkermann, den Übungsablauf.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Kommunikationsstrukturen der beteiligten Organisationen untereinander. „Hier hat sich gezeigt, dass das Zusammenwirken zwischen den Einheiten noch weiter geübt werden sollte.“, sagt Michael Akkermann.

Die Schiffe „Aurich“ und „Bad Zwischenahn“ des Zolls sicherten die Übung von der Wasserseite.

Das Havariekommando führt jedes eine Vielzahl von Übungen durch, um eventuelle Schwachstellen in der maritimen Notfallvorsorge zu identifizieren und zu beheben.

An Übung waren insgesamt mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligt.

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