Hausnotruf verhindert Brand in Mehrfamilienhaus


Karlsruhe (DRK) – Am 12. August 2010 wurde in Karlsruhe- Durlach ein Hausnotruf ausgelöst. Helfer des Deutschen Roten Kreuzes stellten bei der Hausnotruf-Teilnehmerin Brandrauch fest und verhinderten schlimmeres.

Eine 87-jährige Dame löste einen solchen Notruf um ca. 10:30 Uhr aus. Sofort leitete die Hausnotrufzentrale entsprechende Hilfsmaßnahmen ein. Zwei Hausnotrufmitarbeiter fuhren sofort zu der Dame nach Hause, um sich ein Bild über ihren Gesundheitszustand zu verschaffen. Die Patientin, in der Lage dem eingetroffenen Team die Tür eigenständig zu öffnen, war auf den ersten Blick äußerlich unversehrt. Doch durch die offene Tür drang Rauch aus der Wohnung.

Auf den dringenden Wunsch der Helfer des Roten Kreuzes gewährte die 87-Jährige ihnen Einlass und sie konnten sich in der Wohnung umsehen. Schnell war die Ursache gefunden: Auf dem eingeschalteten Herd stand eine qualmende Styroporbox, in welcher sich warmzuhaltendes Essen befand. Durch das sofortige Einschreiten der Rettungshelfer konnte ein Wohnungsbrand verhindert werden. Die ältere Dame wurde von einem hinzu gerufenen Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert, um sie auf eine eventuelle Rauchgasvergiftung zu untersuchen.

Nur durch die eingespielte Zusammenarbeit zwischen der Rettungsleitstelle, der Hausnotrufzentrale und den Hausnotrufmitarbeitern, das schnelle und sichere Handeln, konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Polizei wurde verständigt, ein Einsatz der Feuerwehr war nicht notwendig.

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