Hannover: Viel Arbeit beim Drachenbootrennen


Hannover (DRK/DLRG) – Beim diesjährigen Drachenbootrennen auf dem Maschsee im Zentrum Hannovers hatten die Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover und der DLRG Bezirk Hannover-Stadt über die Pfingsttage im Vergleich zum Vorjahr viel zu tun. 

Auf dem Maschsee waren jeweils zwei Boote von der DLRG und der DRK-Wasserwacht im Einsatz. Zwei Boote verfolgten das Rennfeld, zwei Rettungsboote waren seitlich der Strecke positioniert.

Am Sonntag kenterte ein Drachenboot beim Zieleinlauf während eines Wendemanövers hinter der Zielgeraden durch Wellenschlag anderer einfahrender Drachenboote. Die vier Rettungsboote von DLRG und DRK waren sofort zur Stelle und retteten zwölf Personen, die anderen zehn Ruderer des Rennbootes schwammen ans nahe gelegende Ufer. Ernsthaft verletzt wurde hierbei keiner der Teilnehmer.

An den drei Sanitätsstationen rund um den Maschsee registrierten die Helfer von DRK und DLRG 30 Versorgungen. Grund waren überwiegend Stürze mit kleineren Blessuren. Auch wegen des warmen Wetters mussten einige Besucher und Teilnehmer mit Kreislaufproblemen von den Sanitätern versorgt werden. Eine Person wurde mit einer Kopfplatzwunde mit einem Rettungswagen des DRK in eine Klinik zur weiteren Behandlung transportiert.

„Die Zusammenarbeit zwischen DLRG und DRK verlief, wie in den letzten Jahren auch, sehr reibungslos“, sagte DRK-Einsatzleiter Maik Eickmann.

Auch der Technische Leiter Einsatz des DLRG Bezirkes Hannover-Stadt, Kai Hartmann, zieht eine positive Bilanz: „Die einzelnen Positionen des Einsatzes waren partnerschaftlich von DRK und DLRG besetzt.“

Im Einsatz waren von Freitagmittag bis in die Mittagsstunden des Pfingstmontags zwischen zwölf und 22 Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover. Von der DLRG Bezirk Hannover-Stadt waren 14 Kräfte auf dem Maschsee vor Ort.

(Foto: Anne Reinig/DRK)

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