Handyortung nach Herzanfall


Dortmund (BF) – Eine erkrankte Frau konnte mittels Handyortung gefunden werden. Statt den Notruf zu wählen, berichtete die Frau ihren Arbeitskolleginnen von den Herzbeschwerden.

Gegen 13:55 Uhr ging in der Einsatzleitstelle eine Notfallmeldung ein. Eine 36-jährige Frau war in ihrem PKW schwer erkrankt. Bedauerlicherweise rief sie nicht den Notruf sondern zunächst ihre Arbeitskolleginnen an, welche dann die Feuerwehr und den Rettungsdienst über die 112 alarmierten. Aussagen über den genauen Aufenthaltsort der erkrankten Dame konnten jedoch weder von den Kolleginnen, noch von der Erkrankten selbst gemacht werden.

Seitens der Feuerwehr wurde sofort eine Handyortung eingeleitet und so der ungefähre Standort ausfindig gemacht. Zeitgleich wurden ein Löschgruppenfahrzeug, ein Rettungswagen, die Polizei und der Intensivhubschrauber „Christoph Dortmund“ in das Einsatzgebiet der Bundesstraße 236, Autobahnkreuz Dortmund-Ost entsandt, um die erkrankte Person ausfindig zu machen.

Schließlich wurde die Frau mit zeitlicher Verzögerung gefunden. Mit einem Rettungswagen und dem Notarzt vom Rettungshubschrauber wurde sie mit dem Verdacht auf einen Herzinfarkt in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.

2 Responses to “Handyortung nach Herzanfall”

  1. Hanseretter on März 16th, 2012 11:04

    Und da überlegen hier noch Leute, ob die 19222 die bessere Notrufnummer ist!!!
    Wir sollten alle erstmal zusehen, dass die normale Bevölkerung eine Notrufnummer kennt und dann vielleicht noch, warum man die kennen sollte!

  2. Bernd on März 30th, 2012 23:31

    Handyortung gehört auch zum Polizeialltag. Aktuell gerade der Fall des Berliner Schulmädchens. Die Polizei wertete alle Handydaten rund ums Schulgelände aus und die Spur führte zum Handy einen bekannten 30-jährigen, welcher jetzt verhaftet wurde.

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