Gute Noten für Kreisrettungsdienst


Kreis Warendorf (pm) – Wer kann die Leistungen des Rettungsdienstes besser beurteilen als die Patienten und Ärzte? Der Kreis Warendorf hat die unmittelbar Betroffenen direkt gefragt. Landrat Dr. Olaf Gericke stellte die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung vor.

„Sowohl die Ärzte als auch die befragten Patienten und Angehörigen haben unseren Rettungsdienst zwischen gut und sehr gut bewertet“, fasste der Landrat das Ergebnis  zusammen. „Das ist in meinen Augen eine tolle Auszeichnung für die tägliche Arbeit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst leisten. Ihnen gilt mein besonderer Dank“, so Dr. Gericke.

Der Landrat bedankte sich aber auch bei den Befragten für die große Beteiligung sowie bei den Mitarbeitern Michael Laumann, Jan Dombrowski und Karl-Heinz Kriegers der Rettungswache Ennigerloh. Das Trio hatte die kreisweite Erhebung durchgeführt. In Ennigerloh fand deshalb auch die Vorstellung der Ergebnisse statt.

Als Durchschnittsnote gaben die Patienten und Angehörigen dem Rettungsdienst eine 1,43. Bei den Ärzten fiel das Ergebnis mit 1,59 ähnlich gut aus. Damit war die Bewertung noch etwas besser als bei einer Befragung, die 2004 nach gleichem Muster durchgeführt wurde. Auffällig bei der aktuellen Befragung: etwa 95 Prozent der Patienten, Angehörigen und Ärzte vergaben die Bestnoten „sehr gut“ oder „gut“. Von den 1639 ausgegebenen Fragebögen wurden 862 ausgefüllt zurückgeschickt. Das entspricht einer Beteiligung von 52,9 Prozent. Zum Mitmachen aufgerufen waren 1587 Patienten bzw. deren Angehörige, die im Befragungszeitraum Leistungen des Rettungsdienstes in Anspruch genommen hatten – sei es einen Notfalltransport oder einen Krankentransport. Zudem wurden 52 niedergelassene Ärzte angeschrieben. Die Befragung wurde über insgesamt zwölf Wochen im Frühjahr 2011 durchgeführt.

One Response to “Gute Noten für Kreisrettungsdienst”

  1. Jörn on Dezember 13th, 2011 09:45

    Frei nach Winston Churchill: „Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast!“

    Auf den ersten Blick sind das beeindruckende Zahlen, die der kreiseigene Rettungsdienst (pm) vorgestellt hat, Aber schon auf den zweiten Blick gilt diese positive Feststellung schon nicht mehr uneingeschränkt.

    Ein Beispiel gefällig? „Zudem wurden 52 niedergelassene Ärzte angeschrieben.“ Und wie viele von denen antworteten? Das ist doch entscheidend für das Ergebnis! Interessanter wäre deshalb gewesen, wie hoch jeweils der Anteil der Rücksendungen unter den beiden Gruppen „niedergelassene Ärzte“ bzw. „Patienten/Angehörige“ (hier ggf. ebenfalls binnendifferenziert!) gewesen ist. Vielleicht können die Macher der Befragung diese Zahlen noch nachreichen?

    Regnerische Grüße aus dem Südwesten unserer Republik

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