Grünes Licht für den 7,5-Tonnen-Feuerwehrführerschein


Berlin (rd.de) – Der Bundestag hat am 7. April den Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Führerscheinsonderregelung zum Führen von Einsatzfahrzeugen bis zu 7,5 Tonnen.

„Ehrenamt wird jetzt belohnt“, kommentierte Bundesverkehrsminister Ramsauer. „Das Engagement der Freiwilligen bei Feuerwehr sowie Rettungs- und Hilfsdiensten ist nicht hoch genug zu schätzen und muss nachhaltig gefördert werden.“

Bei Feuerwehr, Katastrophenschutz, THW und Rettungsdienst sind rund 16.000 Einsatzfahrzeuge zu besetzen, die schwerer als 3,5 Tonnen sind und für Führerscheinerwerber seit 1999 nicht mit dem Pkw-Führerschein gefahren werden können. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die betroffenen Organisationen sowohl eine organisationsinterne Einweisung sowie eine organisationsinterne Prüfung auf Einsatzfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen durchführen können.

Dabei wird zwischen einer Sonderfahrberechtigung bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,75 Tonnen einerseits und bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 7,5 Tonnen andererseits differenziert, da die Anforderungen an die Fahrerinnen und Fahrer mit der Höhe des Fahrzeuggewichts zunehmen.

Gegenüber der vorherigen Regelung und aufgrund des tatsächlichen Bedarfs werden jetzt auch Anhänger in die Fahrberechtigungen aufgenommen.

(08.04.2011)

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