Großeinsatz in der Berufsschule


Heilbronn (pol) – Einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei leitete ein Notruf am
Montagmittag ein. Der Anrufer beschrieb einen beißenden Geruch in der Heilbronner Berufsschule.

Die Berufsfeuerwehr stellte bei ihrem Eintreffen in einem der Schulgebäude im 3. Obergeschoß noch leichten Geruch fest und nahm eine Luftprobe, die in Mannheim untersucht wird. Nach den derzeitigen Erkenntnissen waren 77 Schüler und Lehrer in dem Bereich, in dem sich das Gas verbreitete. Da bei ihnen die Gefahr bestand, dass sie etwas davon eingeatmet haben könnten, wurden sie in die Aula verbracht.

Einige dieser Schülerinnen und Schüler klagten über leichte Reizungen der Atemwege. Ein Schüler kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Die Schule war am Montag mit rund 3.000 Schülerinnen und Schülern belegt.

Bei der unbekannten Substanz handelte es sich vermutlich um Reizgas. Die Polizei geht
nicht davon aus, dass es bei Versuchen in der Schule entstanden sein könnte. Wer das
Gas ausbrachte und warum, ist unbekannt.

Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr Heilbronn mit 27 Mann und neun Fahrzeugen. Die
Rettungsdienste waren mit 43 Rettungsassistenten und Notärzten sowie 20 Fahrzeugen
vor Ort. Eingesetzt waren auch je eine Schnelleinsatzgruppe vom ASB und vom DRK.
Hinzu kamen mehrere Streifen der Polizei.

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