Großeinsatz für Verpflegungsgruppen


Laufenburg (DRK) – Während am vergangenen Wochenende die Tambouren in Laufenburg um die Meisterschaft trommelten, sorgten viele fleißige Hände aus drei DRK-Ortsvereinen im Hintergrund dafür, dass die Musiker angemessen verpflegt wurden. 

Insgesamt 3.300 Essensportionen wurden von der DRK-Verpflegungsgruppe Luttingen mit Unterstützung der DRK-Ortsvereine Görwihl und Wyhlen und der DRK-Fachgruppe ABC zubereitet und ausgegeben.

Die Leitung dieses Großeinsatzes lag beim Leiter der Verpflegungsgruppe Luttingen, Bruno Sonnenmoser, der gemeinsam mit seinen Feldköchen einen abwechslungsreichen Speiseplan zusammengestellt hatte: drei warme Mahlzeiten und ein Frühstück, jeweils für 600 bis 1.000 Personen. Die größte Zahl an Einzelportionen war mit 1040 Portionen zum Mittagessen am Sonntag auszugeben.

Damit alles reibungslos über die Bühne ging, waren unter Sonnenmosers Leitung bis zu 34 DRK-Helfer mit der Vor- und Zubereitung sowie der Ausgabe der Mahlzeiten beschäftigt. „Natürlich ist das mit Arbeit verbunden,“ erklärt der DRK-Mann. „Aber wir sind sehr froh über die Möglichkeit, real in dieser Dimension zu üben.“

Die Verpflegungsgruppen des DRK sind darauf ausgelegt, im Katastrophenfall in einem Kochgang jeweils bis zu 500 Personen zu versorgen. Für die Zubereitung des Mittagessens am Sonntag wurden die Luttinger Verpfleger durch die Verpflegungsgruppe Wyhlen verstärkt. „Nachdem einen der Luttinger DRK-Helfer die Liebe nach Grenzach-Wyhlen verschlagen hatte und er der dortigen Verpflegungsgruppe beigetreten ist, verbindet uns ein sehr guter Kontakt in Ausbildung und Zusammenarbeit,“ erläutert Sonnenmoser die Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg.

Um die über 1.000 Portionen zeitnah zu bewältigen, wurde vor der Luttinger DRK-Unterkunft eine „Großküche“,  bestehend aus zwei Feldkochherden, eingerichtet. Als „Chefkoch“ fungierte der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Luttingen, Günter Baier. Auch der für den Katastrophenschutz im DRK-Kreisverband Säckingen verantwortliche Rotkreuzbeauftragte, Christoph Dennenmoser, ließ es sich nicht nehmen, bei dieser Kochaktion vorbeizuschauen und sparte nicht an Lob für die sehr gute Koordination.

Für die Ausgabe der Mahlzeiten wurden zwei, am Sonntag drei Ausgabestellen eingerichtet – auf Schweizerdeutsch „Fassstraßen“ genannt. Da die Einrichtung von Essensausgabestellen zur DRK Grundausbildung für alle Helfer gehört, konnten hierfür Einsatzkräfte aus anderen DRK-Gruppierungen, hier der Bereitschaft Görwihl und der Fachgruppe ABC, eingesetzt werden.

Sichtlich müde aber sehr zufrieden bewertet Einsatzleiter Sonnenmoser den Verpflegungseinsatz durchweg positiv: „Unsere Helfer haben sehr gut gearbeitet, die Zusammenarbeit klappte prima, und – das ist das Wichtigste – die Rückmeldungen unserer Gäste waren durchweg positiv.“

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