Grenzüberschreitende Notfallversorgung


Flensburg (ots) – Vertreter aus Dänemark und Deutschland trafen sich im Flensburger Malteser Krankenhaus St. Franziskus Hospital, um auf einer Konferenz zum Thema „Ambulanter Notfall in der Grenzregion“ ihre fachliche Expertise auszutauschen.

Im Fokus dieser Konferenz stand die grenzüberschreitende Patientenversorgung. Dänische und deutsche Experten verschiedener Institutionen, die an der Behandlungskette bei einem grenzüberschreitenden Notfall beteiligt sind, diskutierten mit dem Fachpublikum mögliches Verbesserungspotenzial. Neben den Vertretern der beiden Leitstellen und Ärzten der Notaufnahme berichteten sowohl ein Paramediziner aus Dänemark als auch ein Notarzt des Niebüller Rettungshubschraubers über ihre Arbeit. Es wurde deutlich, dass es nicht ausschließlich um sprachliche Barrieren geht, sondern vielmehr um die weitere Harmonisierung von systemischen Abläufen und gesetzlichen Vorgaben, wie z.B. eine gemeinsame Hotline mit Notfallnummern beidseits der Grenze.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieser Dialog kontinuierlich fortgesetzt werden muss, um eine weitere Verbesserung in der grenzüberschreitenden Krankenbehandlung zu erzielen.

Die Konferenz ist Teil eines grenzüberschreitenden Projektes, welches durch INTERREG 4 A Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N. mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird. Gegenstand des Projektes ist die Verbesserung der Patientensicherheit in der deutsch-dänischen Grenzregion.
Weitere Information unter www.patientsafety-interreg.com .

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