Grenchen rettet wieder im Bürenamt


Grenchen, SchweizBern (rd.de) - Ab nächster Woche dürfen die Ambulanzen aus Grenchen wieder ins Nachbarkanton fahren. Der Streit um die notfallmedizinische Versorgung im Schweizer Bürenamt ist beigelegt. Die Proteste aus der Bevölkerung und die Medienberichte zeigten Wirkung: Der Regierungsrat Philippe Perrenoud, Gesundheits- und Fürsorgedirektor des Kantons Bern, ordnet die interkantonale Zusammenarbeit an und stellt damit die alten Verhältnisse wieder her, berichtet die lokale Tagespresse übereinstimmend. Die Berner Kantonsregierung untersagte dem Grencher Ambulanz-Rettungsdienst (ARD) mit Wirkung zum 1. Februar die Einfahrt ins Nachbarkanton (Rettungsdienst.de berichtete). Stattdessen sollte die Rettung aus Biel auch die Orte Arch, Leuzigen, Rüti bei Büren, Lengnau und Romont versorgen, obwohl der Rettungsdienst aus Grenchen diese Ortschaften erheblich schneller erreichen kann. Ab dem 7. Juli 2008, dürfen die Einsatzfahrzeuge aus Grenchen wieder zu Notfällen im Bürenamt alarmiert werden, womit die Hilfsfristen in den betroffenen Gemeinden deutlich verkürzt wird. (Bild: Grenchen (roter Punkt) ist von Gebieten des Kantons Bern fast umschlossen. Quelle: Tschubby / GNU)

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