Gesundheitsminister würdigt Engagement der Malteser


Gesundheitsminister Rösler trifft Karl zu Löwenstein (Foto: Wolf Lux, MHD)Berlin (ots) – Im Rahmen der Einführung des Geschäftsführenden Vorstandes des Malteser Hilfsdienstes, Karl zu Löwenstein, hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler das Engagement der Malteser in der Gesundheitsversorgung gewürdigt.

Zur Einführung des neuen Vorsitzenden des Geschäftsführenden Vorstandes des Malteser Hilfsdienstes, Karl zu Löwenstein, sagte Rösler: „Offenheit, Erfahrung, Respekt und Verständnis, dafür steht der Malteser Hilfsdienst. Sie sind dafür bekannt, dass sie sich für die Menschen einsetzen, deren Stimmen nicht so laut sind: Kinder, Kranke und alte Menschen. Und genau dieses Engagement braucht eine Gesellschaft, brauchen wir, um gerecht sein zu können.“ Ein festes christliches Wertefundament und die praktische Erfahrung als Träger von Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen und als aktive Hilfsorganisation zeichne die Malteser aus.
Karl zu Löwenstein hat zum 1. Januar als Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstandes die Verantwortung für den Malteser Hilfsdienst übernommen. Die Malteser zählen in Deutschland 40.000 ehrenamtliche und 12.000 hauptamtliche Kräfte (auf Basis Vollzeit). 38.100 ehrenamtliche Helfer hat allein der Hilfsdienst.

Löwenstein betonte, dass der Malteser Hilfsdienst „glaubwürdig auch solche Themen besetzt, die nicht dem Zeitgeist entsprechen. So hätten die Malteser den Hospizdienst eingeführt, „als es noch als peinlich galt, über Sterben zu reden und als es noch keine Refinanzierung für den damit verbundenen Aufwand gab“. Dazu sagte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler: „Ohne das Engagement des Malteser Hilfsdienstes aber auch ohne die vielen anderen ehrenamtlich tätigen Menschen, wäre die Hospizbewegung in der Form, wie wir sie heute in Deutschland haben, nicht zustande gekommen.“ Aktuell wendeten die Malteser sich gegen die Präimplantationsdiagnostik, „weil der Mensch nicht Gott ist und sich nicht zum Herrn über Leben und Tod machen darf“.

Mit Blick auf den Wegfall des Zivildienstes und die Einführung des neuen Bundesfreiwilligendienstes sagte Löwenstein: „Nach der Abschaffung des Zivildienstes bedarf es jetzt dringend flexibler Lösungen für den freiwilligen Dienst. Nicht nur für junge Erwachsene, für alle Altersgruppen. Die Bereitschaft zum Einsatz ist da. Wir appellieren dringend an Bund und Länder die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.“

Der 59-jährige Löwenstein hat bereits zehn Jahre die Geschicke der hauptamtlich geprägten Dienste und Einrichtungen im Malteser Verbund mit bestimmt. Die Gesetze und Verordnungen des Gesundheitsministeriums beeinflussen die Malteser Tätigkeitsfelder Rettungsdienst, Fahrdienste für Ältere und Menschen mit Behinderungen, die Erste-Hilfe-Ausbildung sowie die Krankenhäuser und Einrichtungen der Altenhilfe, Hospizarbeit und Palliativmedizin und der Ambulanten Pflege.

One Response to “Gesundheitsminister würdigt Engagement der Malteser”

  1. Mani on Januar 20th, 2011 13:39

    Respekt und Offenheit??
    Was quatscht Minister Rösler da? Vielleicht sollte der Repräsentant des Volkes mal mit den Mitarbeitern des MHD besonders in Bayern sprechen.
    Da erfährt er mal was über die Behandlung des HA-Personals!
    Nette Augenwischerei von den Oberen!!

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