Gerangel im Rettungswagen


Konstanz (pol) – Der Notarzt und ein Rettungswagenteam wurden am Dienstagabend zu einer Person in den Herosepark bei der Fahrradbrücke gerufen. Die Versorgung gestaltete sich schwierig, weil der Patient im Wagen um sich schlug. Von außen versuchte sich ein Begleiter gewaltsam Zutritt zu verschaffen.

Die Rettungsleitstelle informierte die Polizei darüber, dass der Notarzt und die Rettungswagenbesatzung von mehreren Personen massiv angegangen wurde. Der Einsatzort wurde von mehreren Streifenwagen angesteuert und die Lage konnte zunächst beruhigt werden.

Der Patient hatte sich nach einem Gespräch mit der Exfreundin so aufgeregt, dass er keine Luft mehr bekam, worauf die Rettungsleitstelle alarmiert wurde.

Nachdem ihn die Rettungskräfte in den Rettungswagen gebracht hatten und eine Behandlung erfolgte, soll dieser äußerst aggressiv geworden sein und nach den Rettungskräften getreten und geschlagen haben. Hierbei schlug er einem Rettungsassistenten auf die Nase, dem anderen trat er mit dem Fuß in den Brustbereich. Der aggressive Mann konnte schließlich mit Gurten fixiert und mit einer Beruhigungsspritze unter Kontrolle gebracht werden.

Nach einem von der Polizei begleiteten Transport ins Klinikum Konstanz wurde der Mann auf die Intensivstation gebracht.

Ein mit 2,38 Promille alkoholisierter Mann gelangt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige: Er versuchte gewaltsam in den Rettungswagen zu gelangen, in dem sein Freund versorgt wurde. Gegenüber den Polizeibeamten zeigte er sich uneinsichtig, weshalb er vom Rettungswagen weggeführt wurde. Hierbei schlug er nach einem Beamten und traf diesen am Arm. Weil sich der 24-Jährige nicht beruhigen lies und weiterhin renitent war, wurde er auf dem Boden abgelegt und mit Handschließen fixiert, worauf er mit verbalen Beleidigungen reagierte.

Die Bereitschaftsrichterin ordnete einen Ausnüchterungs- / Beseitigungsgewahrsam bis 06.00 Uhr an, die Bereitschaftsstaatsanwältin die Entnahme einer Blutprobe.

One Response to “Gerangel im Rettungswagen”

  1. Whitewater on Oktober 6th, 2011 11:41

    Solche Leute müßen den Einsatz in voller Höhe bezahlen,anschließend eine Anzeige wegen Körperverletzung und Wiederstang gegen die Staatsgewalt erhalten,aber was passiert mit den Leuten, richtig,,,,,NICHTS,,,,,
    und daß kann ich nicht verstehen daß man den Leuten den Einsatz nicht in voller Höhe in Rechnung stellt,,,Unglaublich,,,was in Deutschland läuft.

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