Geplante Brückensperrung bremst Retter aus


Rotenburg a.d. Fulda (rd.de) – Die Fulda teilt Rotenburg in zwei Teile. Da die „Brücke der Städtepartnerschaften“ gesperrt werden soll, droht ein Stadtteil von schneller medizinischer Hilfe abgeschnitten zu werden.

Sassan Pur, Verwaltungsdirektor des Kreiskankenhauses in Rotenburg meldete sich in der Lokalpresse zu Wort, um eine Lösung des Brückenproblems herbeizuführen: „Auf der Krankenhausseite wird eine notärztliche Versorgung auf gewohntem Niveau aufrechterhalten. Auf der anderen Seite wird der Rettungsdienst erst mit deutlicher Verspätung am Unfallort sein“, erklärte er der Zeitung HNA.

Tatsächlich plant die Stadtverwaltung offenbar eine Vollsperrung der wichtigen Autobrücke. Die Ersatzrouten bedeuten einen großen Umweg, der die Hilfsfrist auf 20 Minuten ausdehenen würde.

Als Alternative wird die Öffnung der Alten Fuldabrücke für Rettungsfahrzeuge erwogen. Allerdings ist die Brückengasse in der historischen Altstadt sehr schmal und es reicht ein Lieferwagen, um die Zufahrt zur Brücke zu versperren.

(Foto: Altstadt von Rotenburg, inklusive der alten Fuldabrücke. / Quelle: Bengt Lueers, Wikimedia)

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