Gekentertes Boot war ein Planschbecken


Artlenburg (FF) – Nach der Alarmmeldung „Boot gekentert auf Elbe, Person vermisst!“, wurde am Dienstag abend ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr, DLRG und Polizei nach Artlenburg (südöstlich von Hamburg) geschickt. 

Auslöser für diesen Einsatz war die Meldung, dass ein kieloben treibendes Boot auf der Elbe bei Artlenburg gesichtet worden war. Aufgrunddessen wurden von der Feuer – und Rettungsleitstelle des Landkreises Lüneburg fünf Feuerwehren mit Booten, die Tauchergruppe der Feuerwehr Lüneburg, mehrere Boote und Kräfte der DLRG, der Rettungshubschrauber „Christoph 19“ sowie ein Polizeiboot in Marsch gesetzt. Anlaufpunkt für die mehr als 100 Einsatzkräfte war ein Campingplatz an der Elbe in Artlenburg.

Die Feuerwehr Bleckede war mit Boot flussaufwärts zu Wasser gegangen, um den Fluss in Richtung Artlenburg abzusuchen. „Christoph 19“ suchte die Elbe von der Luft aus ab, und die restlichen Einsatzkräfte mit den Feuerwehren aus Artlenburg, Brietlingen, Hohnstorf und Lüneburg sammelten sich im Hafen von Artlenburg, um mit Booten von Feuerwehr, DLRG und Polizei die seitlichen Bereiche der Elbe sowie den Fluss in Richtung Geesthacht und Hohnstorf abzusuchen.

Zwischenzeitlich fand eine Besprechung der Bootführer zusammen mit der Polizei mitten auf der Elbe statt, um die Suche zu koordinieren.

Nach zirka anderthalb Stunden wurde die Suche abgebrochen. Zwischenzeitlich hatte man das vermeintlich gekenterte Boot als kleines, gelbes Schwimmbecken ausgemacht und geborgen. Dieses war geraume Zeit vorher elbaufwärts von Urlaubern gesichtet worden. Somit konnte dieser Großeinsatz mit einem guten Ende beendet werden.

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