Gefährlichen CO-Wert rechtzeitig bemerkt


München (BF) – In letzter Sekunde bemerkten am Mittwochabend gegen 20 Uhr zwei Frauen in München-Ottobrunn, dass sich in ihrer Doppelhaushälfte ungewöhnlicher Geruch ausbreitete, und sie ein Gefühl überkam, als ob sie betrunken seien.

Die 18-jährige Tochter erkannte den Ernst der Lage laut Feuerwehr sofort. Sie führte ihre kurz vor der Bewusstlosigkeit stehende 49-jährige Mutter ins Freie, informierte die Nachbarn über die Lage und wählte den Notruf 112.

Der Disponent der Integrierten Leitstelle schickte den Feuerwehr-Notarzt zur Einsatzadresse. Dieser fand die beiden Frauen mit untrüglichen Symptomen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung im Freien vor. Ein von der FF Ottobrunn mitgeführtes Messgerät bestätigte dies.

Nach einer ersten Behandlung wurden Mutter und Tochter mit zwei Rettungswagen in eine Münchner Klinik gebracht.

Während des Einsatzes übernahm die FF Hohenbrunn mit Einsatzkräften unter Atemschutz die Belüftung des Gebäudes. Vermutlich ist eine defekte Heizung die Ursache für die erhöhte CO-Konzentration. Die beiden Frauen werden den Vorfall voraussichtlich ohne Schaden überstehen.

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