Gebäudespringer schwer verunglückt


Sichergestellte Sprungausrüstung samt Helm und Helmkamera (Foto: Polizei Berlin)

Sichergestellte Sprungausrüstung samt Helm und Helmkamera (Foto: Polizei Berlin)

Berlin (pol) – Einen Sprung aus luftiger Höhe hat ein Mann gestern früh in Charlottenburg mit schweren Verletzungen bezahlt.

Der 30-Jährige hatte sich nach ersten Erkenntnissen Zugang auf das Baustellengelände des „Zoofensters“ in der Kantstraße verschafft und war auf das Dach des etwa 120 Meter hohen Rohbaus gelangt.

Mit angelegter Objektsprungausrüstung war der Mann gegen 3 Uhr 30 in Richtung Hardenbergplatz gesprungen. Aus bisher ungeklärter Ursache prallte er mit seinem Gleitschirm gegen die Hauswand des gegenüberliegenden Bürogebäudes, stürzte ab und schlug auf dem Gehweg des Hardenbergplatzes auf.

Ein 43-jähriger Wachmann des Baustellenkomplexes alarmierte die Polizei zur Unfallstelle, wo die Beamten den Schwerverletzten und einen mutmaßlichen 32-Jährigen Begleiter antrafen. Der Gleitschirm sowie ein Helmkamerasystem wurden sichergestellt.

Der 30-jährige Objektspringer erlitt infolge des Absturzes lebensgefährliche Verletzungen und wird zur Stunde intensivmedizinisch im Krankenhaus behandelt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet.

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