Gaswarngeräte: Tipps für den sicheren Umgang


München (DGUV) – Immer mehr Feuerwehren und Rettungsdienste rüsten ihre Einsatzkräfte mit Gaswarngeräten aus. Die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat jetzt Empfehlungen zum sicheren Umgang mit diesen Geräten veröffentlicht.

Die Vorgaben der Informationen „Gaswarneinrichtungen für toxische Gase/Dämpfe und Sauerstoff“ (BGI 836) und „Gaswarneinrichtungen für den Explosionsschutz – Einsatz und Betrieb“ (BGI 518) gelten grundsätzlich auch für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Da aber beispielsweise Feuerwehren und Rettungsdienste die Gaswarngeräte im Notfalleinsatz verwenden, fehlt die Zeit, die Apparate unmittelbar vor dem Gebrauch vorschriftsmäßig zu prüfen.

Die DGUV hat deshalb Empfehlungen erarbeitet, die sich an der Praxis von Einsatzkräften orientiert:

•    Es ist vor der direkten Verwendung lediglich eine Sichtkontrolle und kein Anzeigetest durchzuführen.
•    Dafür muss nach der Verwendung (hierzu zählen Einsätze und Übungen) eine Funktionskontrolle gemäß den Merkblättern T 021 bzw. T 023 durchgeführt werden.
•    Alle vier Wochen sind Sichtkontrolle und Anzeigetest durchzuführen.
•    Kontrollfristen können abweichend hiervon unter bestimmten Voraussetzungen festgelegt werden.

Der Beschluss im Wortlaut ist hier nachzulesen.

(02.09.2014)

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