Verletzte aufgrund brennenden Fetts


Ansbach/Nürnberg (ots) – Zwei Fälle von Verbrennungen bzw. Rauchgasintoxikationen in Folge brennenden Fetts beschäftigten am Nachmittag des 24. Dezember die Rettungsdienste in Bayern.

Gegen 12:30 Uhr brach in der Küche eines Einfamilienhauses in Weihenzell (Lkr. Ansbach) vom Herd ausgehend ein Brand aus. Die 50-jährige Eigentümerin bemerkte das Feuer und versuchte dieses mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Dabei zog sie sich Verbrennungen an den Unterarmen sowie eine Rauchgasvergiftung zu.

Weitere vier Familienmitglieder bzw. Besucher im Alter von 17, 20, 22 und 50 Jahren mussten sich wegen Rauchgasintoxikationen vorsorglich ins Krankenhaus begeben.

Die Freiwillige Feuerwehr Weihenzell konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Weitere anwesende Personen blieben unverletzt.

Am selben Tag erlitt auch ein 45-Jähriger in Nürnberg Brandverletzungen beim Versuch, eine Friteuse abzulöschen. Zwei weitere Personen mussten durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt werden.

Gegen 15:15 Uhr war aus noch ungeklärter Ursache eine Friteuse in einem Imbiss in der Gibitzenhofstraße in Nürnberg in Brand geraten. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, zog sich der 45-Jährige Brandverletzungen an den Armen sowie eine Rauchgasvergiftung zu und musste durch den alarmierten Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden.

Zwei weitere Personen wurden wegen der Inhalation von Rauchgasen vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell ablöschen.

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