Fünf Abrollcontainer für den Katastrophenschutz


Kreis Schweinfurt (pr) – Der Katastrophenschutz des Landkreises Schweinfurt hat ein neues Abrollcontainersystem in Betrieb genommen.

Seit Kurzem wurde der Katastrophenschutz für verschiedene Einsatzgebiete mit so genannten Abrollbehältern ausgerüstet, die mit einem Wechselladersystem ausgestattet sind. Die offizielle Indienststellung fand jetzt am Ausbildungszentrum der Kreisbrandinspektion, das sich im Kreisbauhof in Niederwerrn befindet, statt.

„Die Abrollbehälter werden die Leistungsfähigkeit unseres Katastrophenschutzes weiter optimieren“, sagte Landrat Harald Leitherer. So können nun alle Einsatzkräfte im Bereich von Brand- und Katastrophenschutz (Führung, ABC-Dienst, Wassergefahren) sowie im Bereich Sanitäts- und Betreuungsdienst auf ein umfassendes und bereits verlastetes Einsatzequipment zurückgreifen. „Sollte überörtliche Katastrophenhilfe angefordert werden, ist der Einsatz der Abrollbehälter bei den abzustellenden Kontingenten mit eingeplant.“

Die fünf Container – eine komplett ausgestattete mobile Einsatzzentrale und vier „Gerätelagercontainer“ – stehen künftig am Ausbildungszentrum der Kreisbrandinspektion des Landkreis Schweinfurt.

Roland Rost, zuständiger Katastrophenschutz-Sachbearbeiter im Landratsamt Schweinfurt, erklärte, dass das Wechselladersystem von großem Vorteil ist, da bei den verschiedenen Einsätzen oft umfangreiche Einsatztechnik erforderlich ist, die auf den vorgehaltenen Einsatzfahrzeugen von Feuerwehren und Hilfsorganisationen (z.B. BRK) nicht oder nur in begrenztem Umfang vorhanden ist.

Die Abrollbehälter sind mit Ausrüstung des Bundes, des Landes, des Landkreises und des BRK bestückt. Größtenteils wurden vorhandene Ressourcen und Ausrüstung genutzt bzw. optimiert. Rost bedankte sich bei den Verantwortlichen des Kreisbauhofs, Norbert Müller und Joachim Bördlein, für die Unterstützung beim Umbau der von VEBEG (Verwertungsgesellschaft des Bundes) angebotenen Funktionscontainer, die von der Bundeswehr nicht mehr benötigt wurden.

Durch VEBEG-Kauf, Eigenleistung und Optimierung der vorhandenen Ressourcen konnten die fünf Container äußerst kostengünstig realisiert werden. Insgesamt wurden rund 50.000 Euro investiert.

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