Führerschein weg, Patient tot?


Stadtbredimus, Luxemburg (rd.de) – Mit 106 km/h brachte die Verkehrspolizei in Stadtbredimus einen Helfer des Zivilschutzes auf, der sich auf dem Weg zu seinem RTW befand.

Die Tageszeitung „Luxemburger Wort“ berichtet über einen Helfer des Zivilschutzes, der zu einem Rettungseinsatz alarmiert wurde und an der luxemburger Mosel zu seinem Rettungswagen in Remich unterwegs war. Eine Polizeistreife stoppte den innerorts mit stolzen 106 km/h gemessenen Privatwagen in Stadtbredimus und zog an Ort und Stelle den Führerschein ein.

Nach Informationen des „Luxemburger Wort“ fuhr nach dem besagten Vorfall in Stadtbredimus die Freundin des freiwilligen Helfers ersatzweise den Krankenwagen mit einiger Verspätung zum Einsatzort – wo die Patientin inzwischen verstorben war.

Der Vorfall sorgt nun offenbar für Unmut unter den freiwilligen Helfern in Luxemburg. Auch der ehemalige Leiter des Zivilschutz-Zentrums in Remich meldet sich zu Wort (in letzebuergisch). Die Leser der Zeitung sind scheinen hingegen eher nicht bereit, dem Helfer hier eine Amnestie zu gewähren.

Der ganze Artikel: www.wort.lu/…

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?