Frau stürzt aus 15 Meter Höhe


SAR Hubschraubner über der Einsatzstelle (Foto: Jens Herkströter)Hattingen (ots) – Am Donnerstag wurde um 12.50 Uhr ein Unfall im Klettergarten „Am Isenberg“ in Hattingen gemeldet. Die erste Meldung lautete dass eine Person aus etwa 15 Metern Höhe von einer Felswand gestürzt sei. Gleich zwei Hubschrauber kamen zum Einsatz.

An der schwer zugänglichen Einsatzstelle lag eine Frau am Fuß einer etwa 15 Meter hohen Felswand. Sie war hier beim Klettern abgestürzt. Der anwesende Notarzt sowie der Rettungsdienst stabilisierten die schwer verletzte Frau für die Rettung. Für den Transport zum Krankenhaus forderten die Einsatzkräfte den Rettungshubschrauber Christoph 8 an. Dieser landete auch wenig später auf der Balkhauser Straße. Aufgrund des schwer zugänglichen Geländes und der Verletzungen der Patientin konnte diese nicht aus dem Klettergarten getragen werden.
Daher wurde von der Einsatzleitung ein zweiter Hubschrauber angefordert. Der „SAR-Hubschrauber“ der Bundeswehr verfügt über eine Windeneinrichtung. Diese machte eine schonende Rettung der Patientin aus der Schlucht möglich. Nach dem die Luftretter sich ein Bild von der Einsatzstelle gemacht hatten, überflogen sie diese und ließen das Seil der Winde ab. Anschließend wurde die Patienten unter Begleitung des Notarztes in die Höhe gezogen und in den Bundeswehrhubschrauber verbracht. Dieser landete wenig später auch auf dem Balkhauser Weg.

Zum Weitertransport in das Bergmannsheil Bochum wurde die schwer verletzte Frau in den Rettungshubschrauber Christoph 8 umgeladen. Um 15.35 Uhr hob dieser ab und wenige Minuten später konnte die Straßensperrung auch wieder aufgehoben werden. Neben den Kräften der Hauptwache war auch die freiwillige Einheit des Löschzugs Niederwenigern vor Ort. Um den Grundschutz im Stadtgebiet aufrecht zu halten, wurde die Hauptwache durch den Löschzug Mitte besetzt.

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