Frau stürzt von Fähranleger in die Weser


Die Besatzung der "Hermann Rudolf Meyer" rettete eine Frau aus der Weser. Foto: DGzRS

Die Besatzung der „Hermann Rudolf Meyer“ rettete eine Frau aus der Weser. Foto: DGzRS

Blexen (DGzRS) – Am späten Freitagabend (21.03.2014) haben die Seenotretter der Station Bremerhaven in der Nähe des Fähranlegers Blexen eine in die Weser gestürzte Frau gerettet.

Gegen 22.20 Uhr erreichte der Alarm die Seenotleitung Bremen: Das kombinierte Auto- und Personenfährschiff „Bremerhaven“ befand sich in der Nähe des Blexener Anlegers, als ein Matrose Hilferufe hörte.

Auf dem Seenotkreuzer „Hermann Rudolf Meyer“ (Station Bremerhaven) wollte die Besatzung gerade die Nachtruhe beginnen, als die Alarmierung erfolgte. Das 23 Knoten (ca. 43 km/h) schnelle Spezialschiff benötigte für die Fahrt von seinem Liegeplatz zum Unglücksort lediglich wenige Minuten.

Die Weserfähre selbst konnte aufgrund ihrer Bauweise nicht helfen, war aber in unmittelbarer Nähe geblieben, sodass die Seenotretter die Verunglückte nicht lange suchen mussten. Auf Rettungsringe, die der Frau von der Fähre aus zugeworfen wurden, reagierte sie nicht mehr. Sie trieb ohne Schutzkleidung im acht Grad kalten Wasser. Als die Seenotretter eintrafen, schwamm sie bereits kopfüber.

Die „Hermann Rudolf Meyer“ ließ ihr Tochterboot zu Wasser und nahm die Verunglückte an Bord. Kurz danach kam die Frau wieder zu sich. Die Seenotretter bestellten einen Rettungswagen zu ihrem Liegeplatz in Bremerhaven und übergaben die Frau dort an den Landrettungsdienst.

(Foto: DGzRS)

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