Forschung für die Rettungskette Offshore


Abseilen auf die Windkraftanlage Alpha-Ventus. (Foto: ARVEA, Jan Oelker 2009)

Hamburg (pm) – Am 19. April 2012 wurde im Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg (BUKH) der offizielle Kick-Off des Forschungsprojekts „Rettungskette Offshore Wind“ gegeben.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt zur Erarbeitung eines Rettungskettenkonzepts für Unfallverletzte in Offshore-Windenergieanlagen wird durch die Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW) gefördert.

Das Projekt wird unter der Leitung des Ärztlichen Direktors des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg, Prof. Dr. med. Christian Jürgens, durchgeführt. „Bisher sind Notfallpläne für komplexe Rettungssituationen vorhanden, die keine einheitliche Rettungskette vorgeben“, erklärt Jürgens. Ziel des Projekts ist es, auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Rettungslogistik, -technik und -medizin ein innovatives Rettungskettenkonzept für Unfallverletzte in Offshore-Windparks zu erarbeiten. „Dafür möchten wir unter den Gesichtspunkten der Finanzierbarkeit, der Wirtschaftlichkeit, der Realisierbarkeit sowie der Sicherheit des Systems Ideen entwickeln und Empfehlungen aussprechen.“

Ziel des Forschungsprojekts ist es, auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Rettungslogistik, -technik und -medizin ein bestmögliches Rettungskettenkonzept für Unfallverletzte in Offshore-Windparks zu erarbeiten, um hieraus Empfehlungen für die zukünftige Gestaltung der Rettungskette abzuleiten.

Die Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW) erwartet, dass das Forschungsprojekt dazu beiträgt, die Sicherheit der Arbeitsplätze auf hoher See zu verbessern. Durch das im September 2010 vorgestellte Energiekonzept der Bundesregierung ist in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitsplätze Hochsee-Windparks zu rechnen.

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