Flugzeug rutschte von der Startbahn


Dortmund-Wickede, Flughafen (BF/rd.de) – Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Air Berlin ist am Sonntagmorgen beim Start über das Ende der Startbahn hinaus gerutscht.

Alle 165 an Bord befindlichen Passagiere, die fünf Besatzungsmitglieder und ein Hund überstanden das Ereignis zwar unverletzt, doch für das Personal des Towers war das zunächst nicht feststellbar. Unmittelbar nach dem Unfall wurde folgerichtig im Tower der sogenannte „Crashmelder“ betätigt, mit dem bei Feuerwehr und Rettungsdienst ein Großalarm ausgelöst wird. So machten sich um 7:25 Uhr etwa 120 Einsatzkräfte auf den Weg zum Flughafen.

Die ersteintreffenden Kräfte der Flughafenfeuerwehr stellten dann fest, dass niemand bei dem Ereignis verletzt wurde und auch von der Maschine keine Gefährdung ausgeht.

Alle Passagiere konnten die Maschine über eine normale Fluggasttreppe verlassen und wurden mit Bussen in das Terminal gefahren.

Mitarbeiter des Flughafens und der Feuerwehr übernahmen dort zunächst die Betreuung, bis über einen Ausweichflughafen die Reise fortgesetzt werden kann.

Der Einsatz der Feuerwehr konnte aufgrund des glimpflichen Ausgangs des Unfalls schnell zurückgefahren werden. Die Ursache des Unfalls wird aktuell untersucht.

Wie die Fluggesellschaft meldete, sei beim Start ein Fehler in einem der zwei Geschwindigkeitsmesser festgestellt worden. Der Pilot unternahm einen Startabbruch, konnte jedoch wegen der nassen Startbahn das Flugzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen.

Die Ursache des Unfalls wird aktuell untersucht. Bei nasser oder verschneiter Startbahn muss die Entscheidung zum Startabbruch früher als sonst gefällt werden. Der Startunfall könnte somit unmittelbar mit den widersprüchlichen Geschwindigkeitsangaben in Verbindung stehen.

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