Fischer bleibt trotz Suche verschollen


Lippe (DGzRS) – Die umfangreiche Suche nach einem vermissten Fischer, der am Samstag (16.08.2014) vor der Ostseeküste Schleswig-Holsteins mit seinem Kutter gesunken ist, blieb ohne Erfolg.

Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, sank der kleine Kutter vor der Küste von Lippe in der Hohwachter Bucht. Gegen 07.30 Uhr erreichte die Alarmierung die Seenotleitung Bremen. Andere Fischer hatten den mit zwei Kollegen besetzten Kutter plötzlich außer Sicht verloren.

Die Besatzung des ganz in der Nähe befindlichen Kutters „Laura“ rettete einen der beiden Fischer. Er kam mit Unterkühlung ins Krankenhaus. Das andere Besatzungsmitglied wurde aber vermisst. Die DGzRS alarmierte daraufhin die Besatzungen der Seenotrettungsboote „Hellmut Manthey“ (Station Lippe/Weißenhaus) und „Heiligenhafen“ sowie die Seenotkreuzer „Bremen“ (Fehmarn/Großenbrode) und „Berlin“ (Laboe). Weitere Einheiten der Polizei und Marine kamen hinzu.

Im Einsatzgebiet herrschten zunächst gute Wetter- und Seegangsbedingungen mit Windstärken um drei Beaufort (rund 20 km/h Windgeschwindigkeit) und 19 Grad Celsius Wassertemperatur. Gegen 15.15 Uhr musste die Suche dann aber angesichts der Wetterverschlechterung eingestellt werden, ohne dass der vermisste Fischer gefunden werden konnte.

Ein Hubschrauber hatte den gesunkenen Kutter am späten Vormittag geortet. Die DGzRS-Einheiten brachten Taucher des Arbeiter-Samariter-Bundes und des Technischen Hilfswerks zur Unglücksstelle. Ihre Tauchgänge brachten jedoch keine Erkenntnisse zum Verbleib des vermissten Fischers.

(19.08.2014)

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