First Responder verunglückt


München (BF) – Bei der Fahrt zu einem First-Responder Einsatz kollidierte gestern Abend ein VW Passat des BRK Aubing mit einem 5er BMW.

Der BMW prallte in die Fahrerseite des First-Responder-Passat und schleuderte das Einsatzfahrzeug über eine Verkehrsinsel. Der darauf stehende Ampelmast wurde dabei aus der Verankerung gerissen.

Der 25-jährige Fahrer des First-Responder-Fahrzeuges und dessen Beifahrer wurden leicht verletzt von einem Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin, der Beifahrer, sowie die drei Kinder im Fond des BMW blieben unverletzt. An beiden Fahrzeuge entstand Totalschaden.
(pkl)

4 Responses to “First Responder verunglückt”

  1. falmar on April 20th, 2009 21:14

    Nicht das da die Rettergeilheit überhand genommen hat.
    Fahre ja ein “Nothilfefahrzeug“

    Hauptsache ist, das niemand schwer verletzt wurde.

  2. GuyFawkes on April 22nd, 2009 05:03

    Selten dämlicher Kommentar.

    Könnte es nicht einfach sein das die Fahrerin des BMW -wie so oft- nicht auf den Verkehr inklusive vorhandener Sondersignale geachtet hat?
    Nöö, es ist viel einfacher einem Ehrenamtler die Rettergeilheit zu unterstellen.
    Nicht alle im Ehrenamt sind so…

  3. silanea on April 26th, 2009 16:25

    Die BRK-Bereitschaft Aubing, zu der der Responder gehört, hat eine Meldung zum Unfall herausgegeben:

    http://www.brk-aubing.de/west3/aktuelles/aktuelles_09Mar_HvO_Unfall.php

  4. Reporter112 on Juli 13th, 2009 13:22

    Selbst dem besten und aufmerksamsten Einsatzfahrer kann so etwas passieren. Viele andere Autofahrer sind unaufmerksam, abgelenkt, zu müde, zu krank, zu kurzsichtig, unter Alkohol, Medikamenten oder Drogen stehend oder einfach in der „Blaulicht“-Situation völlig überfordert um sich richtig zu verhalten. Laut ADAC sind nur rund 60 Prozent der Autofahrer aktuell mit der StVO vertraut, 40 Prozent kannten in einem ADAC-Test nicht die wichtigsten Grundregeln und Verkehrszeichen.
    Deshalb sollte jeder Einsatzfahrer den „Feuerwehrführerschein – große Autos, kleiner ‚Lappen'“ ablehnen. Ganz im Gegenteil sollte nach den Empfehlungen des Deutschen Verkehrssicherheitsrates jeder das Fahrsicherheitstraining und das Simulatortraining für Einsatzfahrten fordern. Verantwortlich und Kostenträger sind die „Träger der hoheitlichen Aufgaben“ (Landkreise, Städte und Gemeinden, Rettungszweckverbände und ggf. die Hilfsorganisation als unmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts).
    Kein Geld in den Kassen? Für den „Banken-Rettungsdienst“ fand der Staat gerade 500 Milliarden Euro in irgendeiner Schublade. Für 0,1 Promille (0,01 %)
    dieser Summe könnten vermutlich jedes Jahr 25.000 bis 50.000 Einsatzfahrer hervorragend aus- und fortgebildet werden. Dabei haben Kreise, Städte und Gemeinden ihren Anteil dann noch gar nicht geleistet.

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