Feuerwehrmann unter den Toten


Flagstaff/USA (rd.de) – Nach der tödlichen Kollision zweier Rettungshubschrauber im US-Bundesstaat Arizona sind tragische Details über das Unglück bekannt geworden. Bei dem 26-jährigen Patienten, der zu den sechs Todesopfern gehört, handelte es sich um einen Feuerwehrmann, der kurz zuvor bei einem Einsatz verletzt worden war.

Der Feuerwehrmann, der in Kürze Vater geworden wäre, unterstützte am Freitag die Löscharbeiten bei einem Flächenbrand im Grand Canyon. Nach einem Insektenbiss erlitt der 26-Jährige einen anaphylaktischen Schock. Nachdem ihn der Rettungsdienst zunächst in ein nahes Krankenhaus eingeliefert hatte, sollte er am Sonntag per Hubschrauber in eine Klinik nach Flagstaff verlegt werden.  Dort kam es zu der Kollision mit einem Rettungshubschrauber einer anderen Rettungsfluggesellschaft (rettungsdienst.de berichtete).

Mit dem Absturz setzt sich eine Unglücksserie in der US-amerikanischen Luftrettung fort. In diesem Jahr ereigneten sich bereits neun Unfälle mit Lufrettungsfahrzeugen, dabei kamen 16 Menschen ums Leben. Diese Angaben veröffentlichte jetzt das National Transportion Safety Board (NTSB).

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