Feuerwehr und THW übten am Reisebus


Gadebusch (THW) – Eine Häufung von Unfällen mit Reisebussen, war für die Feuerwehr in Rhena und das THW in Gadebusch Grund genug für eine gemeinsame Fortbildung zur Rettung Verletzter aus Bussen.

Auf den Bundesstraßen B104 und B208, aber auch auf der nahen Autobahn A20 fahren jeden Tag unzählige Reisebusse. Da in der Vergangenheit sich die Zahl der Verkehrsunfälle mit Reisebussen häuft, kamen die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Rehna und des Technischen Hilfswerks in Gadebusch auf die Idee, sich mit diesem Thema einmal besonders auseinander zu setzen.

Schnell war auch ein Partner gefunden. Das Gadebuscher Busunternehmen Flaegel–Reisen stellte ganz unkompliziert einen Reisebus für diese Ausbildung bereit. Der Fahrer, Lars Flaegel, erklärte den Mitgliedern von Feuerwehr und THW zuerst den grundlegenden Aufbau von Reisebussen, damit sie im Notfall wissen, wie sie sich schnell Zugang verschaffen können.

Die Kameradinnen und Kameraden des THW bauten dann mit dem Rohrbaugerüst eine Rettungs- und Arbeitsplattform, von der aus man von außen mit sicherem Stand am Bus arbeiten kann. Diese Plattform ermöglicht den Ausstieg der Passagiere aus den Fenstern, gibt den Rettern aber auch die Möglichkeit, sich von der Seite aus Zugang zum Bus zu verschaffen.

Lars Flaegel stellte fest, dass man die Rettung von Passagieren aus einem Bus auch mal real üben sollte, schließlich geht es um die Sicherheit der Fahrgäste. Diese Idee wurde von Feuerwehr und THW aufgegriffen.

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