Feuerwehr und DLRG übten Eisrettung


Rettungsübung bei Wietzendorf (Foto: FF Wietzendorf)Wietzendorf (FF) – Wenn eine Person ins Eis einbricht, zählt jede Minute. Jeder Handgriff zur Rettung muss sitzen. Auch die Zusammenarbeit der Rettungskräfte will geübt sein.

Passend zur Witterung stand daher die „Eisrettung“ auf dem Übungsplan der Feuerwehr Wietzendorf. Gemeinsam mit neun Einsatztauchern der DLRG Ortsgruppe Munster wurden verschiedene Techniken und Taktiken erprobt.

Dazu wurde zunächst mit einer Motorsäge ein Loch in einen See gesägt. Außerdem wurden die „Einsatzstelle“ und die Böschung zum See großflächig ausgeleuchtet. Dann stieg eine Taucherin in speziellem Trockentauchanzug ins kühle Nass und ließ sich bereitwillig gleich mehrmals „retten“.

Trotz der gebotenen Schnelligkeit geht die Eigensicherung der Einsatzkräfte und auch der Ausrüstung vor. Wie im Einsatz auch wurde die Taucherin von einem Leinenführer gesichert, die Feuerwehrleute und ihre Ausrüstung wurden ebenso durch Kameraden vom Ufer aus gesichert.

Um die „Einsatzstelle“ auf einem See bei Wietzendorf überhaupt mit den Einsatzfahrzeugen zu erreichen, wurde den Fahrern auf den schneebedecken Feldwegen einiges abverlangt.

Bewährt hat sich dabei bei der DLRG vor allem der VW T3 Syncro. „Er ist zwar schon in die Jahre gekommen, aber im Gelände unverzichtbar“, so Taucheinsatzleiter Frank Hoffmann. „Ob im Sommer an den Rand einer Kieskuhle oder im Winter hier an den See spielt dabei keine Rolle. Er bringt uns und unsere umfangreiche Ausrüstung fast überall hin“, so Hoffmann. (stm)

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