Feuerwehr rettet zwei Personen aus der Leine


Hannover (BF) – Die Feuerwehr Hannover rettete am Mittwochvormittag zwei Personen aus der Leine, die im Bereich des Marstalls ins Wasser geraten waren. Die beiden durchnässten Personen wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 10.05 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover vom Lage- und Führungszentrum der Polizeidirektion Hannover informiert, dass am Hohen Ufer im Bereich des Marstalls (Stadtteil Mitte) zwei Personen ins Wasser der Leine geraten waren.

Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin umfangreiche Kräfte der Wasserrettung der Feuerwehr und der DLRG mit Tauchern und Booten für eine Menschenrettung aus dem Gewässer.

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache 1 nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle zwischen Goethe- und Martin-Neuffer-Brücke eintrafen, fanden sie einen 38-jährigen Mann vor, der eine blutende junge Frau (26 Jahre) in den Armen hielt. Sie standen in dem etwa hüfttiefen Wasser. Da die Leine in diesem Bereich mit Ufermauern und steilen Böschungen versehen ist, konnten sich die beiden nicht selber aus dem Wasser retten.

Zwei Einsatzkräfte gingen über die steile Uferböschung ins Wasser und sicherten die durchnässten Personen. Anschließend wurden von der Feuerwehr zwei Steckleiterteile im Fluss in Stellung gebracht und die beiden Verunglückten an einer Feuerwehrleine aus dem Wasser gerettet.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die junge Frau aus bisher ungeklärter Ursache im Bereich der steilen Uferböschung in das Wasser gestürzt und ihr Begleiter war zu ihrer Rettung hinterher gesprungen. Da sich die junge Frau bei dem Sturz eine etwa zehn Zentimeter lange Platzwunde am Kopf zugezogen hatte und beide Personen durch den Aufenthalt im Wasser unterkühlt waren, wurden sie zur weiteren Untersuchung in das Krankenhaus Friederikenstift eingeliefert.

Von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst waren insgesamt 22 Einsatzkräften mit zehn Fahrzeugen vor Ort. Die Spezialkräfte der Wasserrettung, die sich noch auf der Anfahrt befanden, konnten nach der Sicherung der Personen im Wasser ihre Alarmfahrt abbrechen.

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