Falscher Notruf löste Großeinsatz aus


Randersacker (pol) – Mit einem falschen Notruf hat am Samstagabend hat eine Jugendliche den Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Das Mädchen hatte angegeben, verletzt und stark blutend an der Bundesstraße in der Nähe von Randersacker (Landkreis Würzburg) zu liegen.  

Gegenüber einer 16-jährigen Chatfreundin und bei der Einsatzzentrale der Polizei in Würzburg hatte ein junges Mädchen gegen 19:40 Uhr telefonisch angegeben, zwischen Randersacker und Würzburg zu liegen. Sie sei verletzt und würde stark bluten.

Nachdem eine sofortige Absuche durch mehrere Rettungsfahrzeuge und Polizeistreifen negativ verlaufen war, wurde ein Großeinsatz ausgelöst. Eingesetzt waren jetzt neben zahlreichen Streifen verschiedener Polizeidienststellen die alarmierten Kräfte der Feuerwehr Randersacker und die Rettungsdienste. Auch der Rettungshubschrauber „Chistoph 18“ stieg auf und suchte nach dem angeblich verletzten Mädchen. Die Suchmaßnahmen dauerten insgesamt bis 21:30 Uhr

Im Verlauf der gleichzeitigen intensiven polizeilichen Ermittlungen ergaben sich gegen 20:30 Uhr erste Hinweise, die zur Familie der Jugendlichen aus dem Landkreis Würzburg führten. Sie wurde unversehrt zu Hause angetroffen und bestritt zunächst bei einer Befragung jede Beteiligung. Erst eine gute Stunde später räumte die Schülerin ein, die Anrufe getätigt zu haben.

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