Fahrsicherheitstraining in der Kaserne


Gütersloh (pr) – 74 Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Kreis Gütersloh dürften sich in Grenzsituationen künftig etwas sicherer hinter dem Lenkrad ihres Einsatzfahrzeuges fühlen. Zusammen mit der Verkehrswacht bot die Kreisverwaltung Gütersloh, die zuständig ist für die Organisation des Rettungsdienstes, ein Fahrsicherheitstraining auf einem Übungsplatz an.

 
Auf dem Übungsgelände der Verkehrswacht, das sich auf dem Flughafengelände in Gütersloh befindet, wurden mit Rettungswagen und Notarzt-Einsatzfahrzeugen extreme Situationen bei Einsatzfahrten simuliert. Slalomfahren sowie Ausweichmanöwer auf nassem und glattem Untergrund gehörten zum Programm. Die Fahrer sollte die Grenzen ihres Fahrzeuges bei extremen Situationen kennenlernen und einschätzen können.

Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Bernd Strickmann, ließ es sich nicht nehmen, selbst hinter dem Steuer eines Einsatzfahrzeugs Platz zu nehmen und durch die Übungsstrecke zu fahren.

Das Fahrsicherheitstraining wird auch weiterhin dazu beitragen, die Unfallgefahren im Rettungsdienst insbesondere bei Einsatzfahrten mit Sonderrechten zu minimieren.

Die britischen Streitkräfte ermöglichen es bereits seit mehreren Jahren, dass Einsatzkräfte aus Feuerwehr und Rettungsdienst auf dem Flughafengelände mit ihren Fahrzeugen üben können. In einer abgelegenen Ecke der britischen Kaserne „Princess Royal Barracks“ hat die Verkehrswacht einen Übungsparcours errichten können, mit dessen Hilfe sich viele Gefahrensituationen aus dem Straßenverkehr simulieren lassen. Es war für Mitarbeiter des Rettungsdienstes bereits die vierte Übung dieser Art.

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