Fahrer mit Selbstmordabsicht verursacht tragischen Unfall


Altenstadt (pol) – Ein tragischer Unfall hat sich am Dienstagnachmittag auf der A7 ereignet. Ein Selbstmordfahrer prallte frontal in einen BMW.

Gegen 14:10 Uhr erreichte die Polizei-Einsatzzentrale Schwaben Süd/West die Mitteilung, dass ein Verkehrsteilnehmer bei der Anschlussstelle Altenstadt falsch auf die Fahrspur in Richtung Ulm aufgefahren ist. Wenige Augenblicke später kam es an dieser Anschlusstelle zum Unfall.

Bei dem Unfallverusacher handelt es sich um einen 59-jährigen Mann aus Memmingen, nach dem zu diesem Zeitpunkt aufgrund einer Suizidankündigung gefahndet worden war. Dieser war mit seinem Mercedes frontal gegen einen entgegenkommenden BMW geprallt, in dem ein 46-jähriger Mann aus dem Alb-Donau-Kreis und dessen Kinder im Alter von 5 und 10 Jahren saßen.

Bei dem Unfall wurde der lebensmüde Unfallverursacher getötet. Der Fahrer des beteiligten BMW erlitt aber so schwere Verletzungen, dass er trotz der Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte noch an der Unfallstelle verstarb.

Die beiden Jungen wurden in ein Krankenhaus zur weiteren Versorgung gebracht. Nach derzeitigen Erkenntnissen erlitten sie keine schweren Verletzungen.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von 40.000 Euro. Die Autobahn musste im Bereich der Unfallstelle in Fahrtrichtung Norden gesperrt werden.

One Response to “Fahrer mit Selbstmordabsicht verursacht tragischen Unfall”

  1. badner91 on Dezember 30th, 2009 12:12

    Es trifft immer die Falschen.
    Ich möchte nicht in der Haut der zwei Kinder stecken, wenn sie später erfahren warum ihr Vater ums leben kam.

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